Werbung
Awite Bioenergie GmbH
Info

BiogasLandwirtschaftEnergie

ForumGallerieKleinanzeigenLinksPublikationen
FirmenFirmen-NewsNewsJobsVeranstaltungen


 Für Schreibrechte: Registrierung   Forum Regeln  Index   FAQ 

Mitglieder:  Login   Profil   Einloggen, um private Nachrichten zu lesen   Suchen 


Einsatz von Extruder
Gehe zu Seite Zurück  1, 2
 
Neues Thema eröffnen   Neue Antwort erstellen    Biogas-Community! Foren-Übersicht -> Biogas - Verfahren und Technik
Einsatz von Extruder
Autor Nachricht
strike
Identität bekannt
Identität bekannt


Anmeldedatum: 15.02.2006
Beiträge: 585


BeitragVerfasst am: 12.11.2009, 10:56    Titel: Antworten mit Zitat

Kannst du das Innovum vielleicht mal beschreiben?
Nach oben
Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
Lenkgiraffe
Identität bekannt
Identität bekannt


Anmeldedatum: 27.08.2009
Beiträge: 186
Wohnort: Niedersachsen

BeitragVerfasst am: 12.11.2009, 11:56    Titel: Antworten mit Zitat

Habe hier das Propaganda-blatt von der Messe:

- Wirkprinzip "Biocrack", Zerstörung der Zellstrukturen durch Ladungswechsel an der Oberfläche
Ist ein Rohrmodul mit einer Gleichspannung von 30-100kV bei max. 0,4mA eingebaut in einer DN 150 Röhre.

Stabilisiert den Abbauprozess, Erhöhung Biogas ausbeute, Verringerung Rührzeiten....
Schneller Einbau in bestehende Anlagen.

In einem Artikel vom Fermenterdoktor ist das auch nachzulesen, der hat verschieden Modelle vom ch4-booster, AH-Hydrolyse, Rotacut, Innovum-Sonde und Extruder hinsichtlich Kapitalkosten, Betriebsmittelkosten und Instandhaltungskosten beleuchtet. Dort ist die Innovumsonde ganz klar vorne.
Dort sind auch Tabellen zum Gasmehrertrag zu sehen, klappt bei allen. Hängt aber davon ab, wie gut die Anlage eh schon läuft.

Der Artikel ist aus dem Wochenblatt-Magazin, 6, 24.10.2009 oder vielleicht auch auf der homepage --->[*LINK*: Der Link wird eingeloggten Usern angezeigt] Habe ich aber nicht geschaut.

Gruß
Christophe
Nach oben
Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
Thomas Balling



Anmeldedatum: 16.04.2008
Beiträge: 44


BeitragVerfasst am: 31.12.2009, 10:40    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo,
beschäftige mich auch gerade mit Extruder.
Habe folgenden Gedanken.
Wir haben eine Verweilzeit von 120 Tagen. F und NG je 60.

Ich denke darüber nach den Extruder zwischen F und NG einzusetzen.
So können die Bakterien zuerst die leicht aufschließbare Energie im F lösen. Danach kommt Separator und Extruder. Die Festphase wird in den NG geschoben und hat da nochmals 60 Tage zum Ausgären bei 40 Grad. Die Flüssigphase kommt teilweise in den F zurück. So können wir die Brühe dünner halten ( Trockenfermentation ).
Der Nachteil bei dieser Technik ist, dass man neben dem Extruder noch einen Seperator einsetzen muss. Es ist jedoch sowieso geplant einen solchen anzuschaffen.

Bitte um Diskussionsbeiträge.
Thomas
Nach oben
Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
christian99



Anmeldedatum: 16.02.2009
Beiträge: 10


BeitragVerfasst am: 31.12.2009, 11:46    Titel: Antworten mit Zitat

Bei uns in der Nähe läuft ein Extruder von Lehmann.
Der Betreiber hatte auch die Idee zu erst Feststoff weiter direkt mit Schnecke in Fermenter zu füttern dann vom Fermenter heraus über Separator, Festanteile vom Separator in Extruder, Material nach Extruder mit Flüssiganteil vom Separator vermischen und in Nachfermenter pumpen.
Er wollte nur das "Material" über den Extruder schicken, das die Bakterien
nicht aufschließen können um Verschleiß und Kosten zu minimieren.
Der Haken an der Sache ist, daß der Extruder besser und mehr Material aufschließt je trockener es zugeführt wird.
Mit dem vorgeschalteten Separator war das Material zu feucht.
Mittlerweile hat er den Extruder zwischen Schubboden und Fermenterschnecke eingebaut und lässt das gesamte Inputmaterial drüberlaufen. Bei Stroh funktioniert er sehr gut- da kommt wirklich sehr feines Mehl heraus, bei sehr feuchte Silage wie Sorghum das nach Triticale angebaut wurde hat er keine Leistung und da drückt es denn Saft aus allen Dichtungen und Flanschen.
Bezüglich Gasausbeute kann er noch nichts genaues sagen weil noch kein Dauerbetrieb durchgeführt wurde, aber wenn er das Material über Extruder laufen lässt hat er innerhalb eines Tages sehr viel Mehr Gas.
Ich denke das liegt daran das das extrudierte Material sofort von den Bakterien umgewandelt wird, im Gegensatz zu reiner Silage bei der sie einige Tage daran "arbeiten" müssen.
Auf Dauer gesehen wird sich meiner Meinung nach der Mehraufwand von 55kW für Extruder und die dreifache Laufzeit von Schubboden und Schnecken nicht rechnen. Vielleicht bei Stroh oder so ähnliche Dinge die mann sonst gar nicht einsetzen könnte.
Nach oben
Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
H.E
Identität bekannt
Identität bekannt


Anmeldedatum: 16.01.2005
Beiträge: 1326


BeitragVerfasst am: 23.03.2010, 11:54    Titel: Antworten mit Zitat

Wollte das Thema noch mal hoch holen.
Gibt es mittlerweile neue Erkenntnisse zum Extruder oder ähnlichem ?
Nach oben
Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
Beiträge der letzten Zeit anzeigen:   
Neues Thema eröffnen   Neue Antwort erstellen    Biogas-Community! Foren-Übersicht -> Biogas - Verfahren und Technik Alle Zeiten sind GMT + 2 Stunden
Gehe zu Seite Zurück  1, 2
Seite 2 von 2

 
Gehe zu:  
Du kannst keine Beiträge in dieses Forum schreiben.
Du kannst auf Beiträge in diesem Forum nicht antworten.
Du kannst deine Beiträge in diesem Forum nicht bearbeiten.
Du kannst deine Beiträge in diesem Forum nicht löschen.
Du kannst an Umfragen in diesem Forum nicht mitmachen.

schlattmann.de - Home index
Seitenaufrufe schlattmann.de
Seit Start 03.11.04: 21292258
Gesamt seit 01.01.14: 3041479
Heute seit 00:00 Uhr: 5792
schlattmann-sustainables

 Impressum 


Powered by phpBB © 2001, 2002 phpBB Group
Deutsche Übersetzung von phpBB.de

Anti Bot Question MOD - phpBB MOD gegen Spambots