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Gärsubstrat weit pumpen...
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Gärsubstrat weit pumpen...
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michael
MOD
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Anmeldedatum: 25.01.2005
Beiträge: 753
Wohnort: Mittelfranken

BeitragVerfasst am: 10.03.2010, 11:31    Titel: Antworten mit Zitat

ich würde auch zu ner excenterpumpe gehen. möglichst mit großem durchgang, da du hohe drücke brauchst und unanfällig gegen fremdkörper sein willst. große bogenradien sind auch klar.

die viskosität von gülle lässt sich schlecht bestimmen. ich hab mal rückgerechnet, dass die flüssigphase aus dem separator ca. 1000 mal viskoser ist als wasser.

für rindergülle rechnet man mit ca. 100.000 fach...
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Jens



Anmeldedatum: 25.12.2007
Beiträge: 68
Wohnort: Ihausen

BeitragVerfasst am: 10.03.2010, 12:47    Titel: Antworten mit Zitat

Wir verlegen die Leitung nur über landwirtschaftliche Flächen und so weit ich weiss braucht man dafür keine Genehmigung.
Wenn man Rindergülle mit 10m Höhenunterschied und 300m Länge seit 9 Jahren gut pumpen kann, dann müsste das doch bei uns auch klappen.

Ich fasse mal zusammen:
Wenn man technisch jetzt von einer 150er Leitung ausgeht, die Exzenterschnecken-Pumpe großvolumig auslegt und mit einem Rotocut reingeht, der Fremdkörper auffängt und von 5bar Betriebsdruck ausgeht, dann müsste man ca. 15m³/h über 2km pumpen können.

Das sind auch Zahlen, die wir hier vom Gülleverschlauchen kennen. nur geringere Durchmesser und höhere Drücke.
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michael
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Anmeldedatum: 25.01.2005
Beiträge: 753
Wohnort: Mittelfranken

BeitragVerfasst am: 10.03.2010, 14:10    Titel: Antworten mit Zitat

könnte hinkommen
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Cinimod
Identität bekannt
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Anmeldedatum: 05.10.2008
Beiträge: 34
Wohnort: Nürnberg

BeitragVerfasst am: 10.03.2010, 14:50    Titel: Antworten mit Zitat

wie wärs denn damit, die Gülle vor Ort zu separieren und die Feststoffe zu fahren, die Flüssigkeit zu pumpen? Dürfte das ganze geschmeidiger machen, oder?
Feststoffe fahren ist dann auch nicht mehr so viel...
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uli0815
Identität bekannt
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Anmeldedatum: 09.06.2007
Beiträge: 49
Wohnort: Allmendingen / Niederhofen

BeitragVerfasst am: 10.03.2010, 15:43    Titel: Antworten mit Zitat

Mein Bekannter musste seine Gülleleitung die vom Stall in die Grube max 25 Meter lang ist abdrücken mit Prüfdruck und Prüfprotokoll wegen Dichtigkeit.

Ist ne 300er Leitung die mit normalem Gefälle verlegt ist, für Rindergülle.
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TT-Hase
Identität bekannt
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Anmeldedatum: 26.03.2006
Beiträge: 918


BeitragVerfasst am: 10.03.2010, 19:08    Titel: Antworten mit Zitat

Man muss jede Leitung prüfen ob sie dicht ist mit Protokoll etc. etc.

Und das geht unterirdisch bei Gülle ja nur mit abdrücken, was ist da komisch dran.

Aber das du für deine Gülleleitung keine Genehmigung brauchst glaub ich kaum. Es sind ja bestimmt auch fremde Grundstücke oder alles deins?
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denis
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Anmeldedatum: 18.04.2009
Beiträge: 108
Wohnort: Leonberg

BeitragVerfasst am: 11.03.2010, 11:44    Titel: Antworten mit Zitat

die idee mit dem rotocut finde ich sehr gut! von vogelsang gibts die ja mit entsprechenden matritzen und verschiedenen drehkolben, oder anderen pumpen.

vielleicht noch was aus steuerungstechnischer sicht:

habt ihr über ne durchflussmengenmessung nachgedacht.
könnte ja interessant sein wieviel material ihr so fördert.
wäre gleichzeitig auch ne möglichkeit durch die fördermenge eine anfängliche verstopfung zu erkennen.


viele grüße
denis
_________________
Denis
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Jens



Anmeldedatum: 25.12.2007
Beiträge: 68
Wohnort: Ihausen

BeitragVerfasst am: 12.03.2010, 20:41    Titel: Antworten mit Zitat

mit der genehmigung habe ich auch schon näher erforscht. Gasleitung über privat ist wohl egal, aber Gülleleitung muss genehmigt werden wegen wassergefährdender Stoffe.
Abdrücken möchte ich alleine schon vom Hersteller haben wegen Überprüfen der Arbeit.

Weiss jemand, was eine Leckerkennung kostet und wie die funktioniert?
Kläranlagenpumpleitungen sind auch aus PE und pumpen kilometerweit. Daher dürfte eine Genehmigung eigentlich kein Problem sein.
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Josse



Anmeldedatum: 03.11.2009
Beiträge: 16
Wohnort: Niederrhein

BeitragVerfasst am: 12.03.2010, 21:11    Titel: Antworten mit Zitat

Leckerkennung könnte folgendermaßen aussehen:
Über dein Förderungsrohr wird ein grösseres Rohr drüber geschoben. Dieses größere Rohr hat am tiefsten Punk einen Schacht, wo man von oben das Rohr im Boden sehen kann. Wenn sich dort nun Gülle sammelt, dann ist undicht.
Die Frage ist nur, was dann?
Ist man verpflichtet auszubaggern und neu abzudichten?
Ab welchen Mengen muss das geschehen?

Josse
_________________
Wie schnell ist nix getan!
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JueLue



Anmeldedatum: 05.12.2007
Beiträge: 82


BeitragVerfasst am: 13.03.2010, 09:27    Titel: Antworten mit Zitat

Das würde die Leitungskosten aber wohl verdoppeln, da auch die Montage sehr aufwändig wird, oder gibts schon fertig doppelwandige Systeme? Zudem muss das Gelände das auch hergeben, sonst baust du 10 Kontrollschächte.

Leckkontrolle muss doch auch über den Druckabfall gehen. Also: Leitung unter Druck setzen , Schieber schliessen, abwarten, Druckabfall kontrollieren.

Keine Öffentliche Abwasserleitung ist im freien Gelände doppelwandig, auch keine Druckentwässerung.

JueLue
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