Für Schreibrechte: Registrieren
Forum Regeln
Index
FAQ
Mitglieder:
Login
Profil
Einloggen, um private Nachrichten zu lesen
Suchen
| "Dänische Fermenterbauweise"
|
| Autor |
Nachricht |
Helge
Anmeldedatum: 20.12.2005 Beiträge: 8
|
Verfasst am: 26.07.2006, 18:04 Titel: Top-Rührwerk |
|
|
Hallo,
wir bauen auch gerade eine Anlage wie Hartmut. Die Fa. Krieg & Fischer setzt auf dieses Prinzip für die Monovergärung von Mais.
Viele Grüße
Helge |
|
| Nach oben |
|
 |
Hartmut.Eickhoff MOD


Anmeldedatum: 16.01.2005 Beiträge: 766
|
Verfasst am: 27.07.2006, 17:58 Titel: Re: Top-Rührwerk |
|
|
| Helge hat Folgendes geschrieben: | Hallo,
wir bauen auch gerade eine Anlage wie Hartmut. Die Fa. Krieg & Fischer setzt auf dieses Prinzip für die Monovergärung von Mais.
Viele Grüße
Helge |
Hi Helge,
woher kommst Du denn? |
|
| Nach oben |
|
 |
Johannes.Baumert
Anmeldedatum: 17.07.2006 Beiträge: 36
|
Verfasst am: 27.07.2006, 19:46 Titel: |
|
|
Hallo,
ich habe heute nachmittag Kontakt mit besagter Firma aufgenommen. Mal schaun was die zu sagen haben. |
|
| Nach oben |
|
 |
Hartmut.Eickhoff MOD


Anmeldedatum: 16.01.2005 Beiträge: 766
|
Verfasst am: 27.07.2006, 20:03 Titel: |
|
|
| Johannes.Baumert hat Folgendes geschrieben: | Hallo,
ich habe heute nachmittag Kontakt mit besagter Firma aufgenommen. Mal schaun was die zu sagen haben. |
Hallo Johannes-
wir bauen auch mit Krieg&Fischer.
Bei fragen melde dich btte bei mir per PN.(möchten Anfang September am Strom produzieren sein)
Gruß |
|
| Nach oben |
|
 |
Thomas_NP
Anmeldedatum: 20.06.2006 Beiträge: 23 Wohnort: Bochum
|
Verfasst am: 31.07.2006, 20:41 Titel: Dänische Fermenter |
|
|
Hallo Hartmut,
waren denn die prozessual/technischen Argumente (homogene Masse, gute Rührfähigkeit etc) oder die Investitionskosten die entscheidenden Beweggründe für Eure Entscheidung zu Gunsten eines Zentral-Rührwerkes?
Gruss
Thomas |
|
| Nach oben |
|
 |
Hartmut.Eickhoff MOD


Anmeldedatum: 16.01.2005 Beiträge: 766
|
Verfasst am: 01.08.2006, 21:26 Titel: Re: Dänische Fermenter |
|
|
| Thomas_NP hat Folgendes geschrieben: | Hallo Hartmut,
waren denn die prozessual/technischen Argumente (homogene Masse, gute Rührfähigkeit etc) oder die Investitionskosten die entscheidenden Beweggründe für Eure Entscheidung zu Gunsten eines Zentral-Rührwerkes?
Gruss
Thomas |
Hi Thomas,
ganz klar war in erster Linie der Prozess und alle resultierenden Faktoren wie Funktionalität,Variabilität,Folgekosten(Wartung) ausschlaggebend.
Preislich haben wir im Verhältnis zu "üblichen" Bauweisn sogar ein bischen mehr Geld in die Handgenommen.
Gruß |
|
| Nach oben |
|
 |
PowerBauer1980
Anmeldedatum: 21.08.2009 Beiträge: 8
|
Verfasst am: 15.03.2010, 20:51 Titel: |
|
|
Hallo
Sind am überlegen ob wir auch mit Zentralrürwerk bauen sollen
Gab es bei euch irgendwelche Nachteile im Nachhinein ?
Oder würdet ihr wieder so bauen?
Gruß |
|
| Nach oben |
|
 |
Münsterland-Biogas Identität bekannt

Anmeldedatum: 16.03.2010 Beiträge: 6
|
Verfasst am: 16.03.2010, 02:15 Titel: |
|
|
Hallo,
habe Deine Frage bezüglich der Fermenterbauweise gelesen, und möchte Dir meine Erfahrungen berichten.
Ich bin jetzt seit fast 10 Jahren in der Biogasbranche als Betreiber von Anlagen tätig.
In dieser Zeit war bzw. bin ich auf 3 Anlagen tätig gewesen.
Zwei dieser Anlage verfügten über einen oder mehrere Zentralrührwerksfermenter. Die Anlage welche ich jetzt betreibe hat ausschließlich Tauchmotorrührwerke.
Ich würde heute ohne wenn und aber einen Zentralrührwerksfermenter bauen. Es gibt aber wie bei jeder Technik einige Spielregeln zu beachten.
Meine Meinung ist, wenn Zentralrührwerk dann in einen Emaillierten Stahlbehälter.
Wie das bei Betonbehältern ist, kann ich nicht sagen, da habe ich keine Erfahrung.
Bei den Behältern würde ich den Vorzug den beiden Behälterbauern geben, welche Ihre Emaille Platten aus England beziehen.
Meiner Meinung nach sind diese Behälter besonders das Dach wesentlich stabiler wie die Mitbewerber.
Man kann ohne Bedenken die Behälter bis auf das Dach (aus Edelstahl) und die obersten 2 Platten (aus Emaille) in der Gaswechselzone aus Schwarzem Stahl ohne Beschichtung oder dergleichen bauen, wenn der Behälter immer gefüllt ist, wo ich bei einem Fermenter mal von ausgehe.
An dem Behälter passiert nichts! Kein Rost oder ähnliches weil der Sauerstoff fehlt.
Auf das Dach sollte man besonders Achten, da es die Kräfte des Rührwerks aufnehmen muss, und die sind nicht zu verachten weil das Rührwerk ein Langsamläufer ist und über ein entsprechendes Drehmoment verfügt.
Der für mich größte Vorteil dieser Bauweise liegt in der Rührtechnik.
Das Rührwerk läuft als Langsamläufer mit 15 – 20 U / min dadurch, dass der Behälter genauso Hoch wie er breit ist, will das Gas immer nach oben und durchmischt beim Aufsteigen den Behälter. Der Behälter ist durchaus in der Lage sich selbst zumindest teilweise zu durchmischen.
Dadurch ist weniger Rührenergie nötig wie bei einem Vergleichbaren flachen Behälter.
Die Anlage welche ich kenne Rühren 8% TS mit 2000 m3 Fermenter mit 7,5 kW Antrieb bei 5 kW Stromaufnahme oder 3800 m3 bei 30 kW Antrieb mit 15 kW Aufnahme.
An den Rührwerken passiert in der Regel nichts, wichtig ist hierbei der Feststoffeintrag. Probleme gibt es wohl hier und da bei Anlagen welche das Substrat mit einem Presskolben in den Fermenter eintragen.
Hier kann es zu grossen „Würsten“ kommen, welche wenn sie auf das Rührwerk treffen zu Schlägen führen.
Hier weiß ich von Anlagen wo das Rührwerk gebrochen ist.
Wenn man den Feststoff mit einer W.... / B....... / V.... einträgt, gibt es in der Regel keine Probleme.
Mit den Rührwerksherstellern P...., S...., J.../ V.... habe ich gute Erfahrungen.
Auch wenn Ihr für die Investition etwas mehr Geld in die Hand nehmen müsst, Ihr habt Ruhe vor den Tauchmotorrührwerken.
Bei uns auf der Anlage ist bei 15 Tauchmitoren welche wir im Einsatz haben alle 3 – 6 Monate eins defekt oder macht murren, und wenn nicht das Rührwerk dann die Elektrik.
Die beiden Anlagen welche ich mit dem Zentralrührwerk kenne haben 5 – 6 Jahre ohne murren oder Rep. gelaufen.
Einmal im Jahr Ölwechsel auf dem Getriebe, fertig.
Ob der Gasertrag wirklich so viel höher wie in einem der ersten Berichte ist, kann ich nicht bestätigen.
Es ist immer schwierig 2 Behältersysteme zu vergleichen, ich persönlich würde den Gasmehrertrag bei einem vergleichbaren Zentralrührwerksfermenter im Vergleich zum Flachen Tauchmotor Fermenter auf wenigstens 10% schätzen.
Was mir auch noch einfällt ist das Thema Ablagerungen, ein Zentralrührwerksfermenter hat erfahrungsgemäß kein nennenswerten Sinkschichten, weil die Grundfläche im Vergleich zum Flächen Behälter wesentlich geringer ist und gerade im unteren Bereich der Behälter von innen nach außen gerührt wird und nicht wie beim Tauchmotor von außen nach innen.
Ich hoffe Euch bei Eurer Entscheidung etwas geholfen zu haben.
Gruß Münsterland Biogas
Zuletzt bearbeitet von Münsterland-Biogas am 16.03.2010, 22:02, insgesamt einmal bearbeitet |
|
| Nach oben |
|
 |
strike Identität bekannt

Anmeldedatum: 15.02.2006 Beiträge: 310
|
Verfasst am: 16.03.2010, 09:24 Titel: |
|
|
| Das ist das erste mal, das jemand so einen guten ERSTEN Beitrag geschrieben hat. Danke an Münsterland-Biogas! |
|
| Nach oben |
|
 |
Hartmut.Eickhoff MOD


Anmeldedatum: 16.01.2005 Beiträge: 766
|
Verfasst am: 16.03.2010, 10:56 Titel: |
|
|
| strike hat Folgendes geschrieben: | | Das ist das erste mal, das jemand so einen guten ERSTEN Beitrag geschrieben hat. Danke an Münsterland-Biogas! |
unterschrieben.
Es sind eigentlich die gleichen Erfahrungen die ich gemacht habe.
Einzig haben wir ein 2000 Behälter in Stahlbeton und leider immer noch einen Presskolben der mir bezüglich deines geschilderten Problems Sorgen macht.
Die Problematik ist mir bekannt.
Für mich sind folgende Dinge KO Kriterien ,je nachdem welche Philosophie man fahren möchte.
Der größte Nachteil ist ganz klar der deutlich höhere Invest,
wobei ich klar sagen möchte das durch die geringen Folgekosten die Investkosten aus meiner Sicht mehrfach wieder raus geholt werden.
Der zweite unbestrittene Nachteil ist die eigentliche Höhe bzw. Wassersäule.
Zum einen werden Ringraumdichtungen und Materialien im unteren Bereich mehr beansprucht,desweiteren ist eine stärkere Pumpe und höhere Stromaufnahmen erforderlich um ihn zu befüllen bzw. zu rezirkulieren.
Zu den Vorteilen:
Ganz klar an vorderster Front natürlich die Stomaufnahme des Zentralrührwerks.
Wir haben derzeit 10 % TS bzw. 7 % ots im Fermenter ,eine installierte Leistung von 18 kw aber nur eine Aufnahme von 9 kw.
Das ist mit Verlaub aus meiner Sicht unschlagbar.
Die Wartung bezieht sich wie beschrieben auf einen Getriebe-Ölwechsel je nach Qualität ca. einmal jährlich.
Neben der konsequenten Gasfreisetzung hat der Langsamläufer noch den riesen Vorteil das wenig Schwefel frei gesetzt wird.
Ist nicht gerade unerheblich.
Zu den laufenden Kosten:
Ähnlich wie bei jedem Behälter mit Massivdecke erspart man sich halt das öffnen von Gasspeicherdächern bzw. der Intandsetzung von eben jenen was ja reichlich Nerven kosten kann.
Ein ebenfalls postiver Aspekt ist dann doch über die hohe Wassersäule zu berichten und zwar die Möglichkeit der Behälterentleerung über den hydrostatischen Druck.
Kein Überlauf ,kein Blubb-
Schieber auf und ab durchs 100er Rohr richtung NG.
Ich würde diesen Behälter jedesmal wieder bauen.
Nur heutzutage nicht mehr mit dem Presskolben obwohl ich grundsätzlich auch mit dem Presskolben bisher gute Erfahrungen gemacht habe. |
|
| Nach oben |
|
 |
|
|
Du kannst keine Beiträge in dieses Forum schreiben. Du kannst auf Beiträge in diesem Forum nicht antworten. Du kannst deine Beiträge in diesem Forum nicht bearbeiten. Du kannst deine Beiträge in diesem Forum nicht löschen. Du kannst an Umfragen in diesem Forum nicht mitmachen.
|
|
|
|
 |
 |
 |
| Seitenaufrufe schlattmann.de |
| Seit Start 03.11.04: |
5199535 |
| Gesamt seit 01.01.10: |
1285608 |
| Heute seit 00:00 Uhr: |
5400 |
|
|
 |
 |
 |
 |
Impressum
-
lokal-forum.de
Powered by phpBB © 2001, 2002 phpBB Group Deutsche Übersetzung von phpBB.de
|